Nächstes Treffen: JAG, Bauteil 5, 7.5.07, 20.00Uhr
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Che Guevara Veranstaltung der SDAJ in Gütersloh

Sonntag,23.09.07 14:27

Hart sein, ohne je die Zärtlichkeit zu verlieren
Vortrag zum 40. Todestag von Ernesto „Che“ Guevara

Tobias Kriele berichtet welche Lehren aus dem Leben und dem Kampf des Che Guevara zu ziehen sind und wie wichtig es ist, aufmerksam für Ausbeutung und Unterdrückung zu sein, die der Imperialismus produziert. Er lehrte uns aber auch, dass es unabdingbar ist, die gesellschaftlichen Verhältnisse theoretisch zu erfassen, die dieses Elend immer wieder aufs Neue hervorbringen. Es sind die kapitalistischen Verhältnisse, die überwunden werden müssen, um das Elend zu beenden. Um dies zu erreichen, braucht es neben Mut und Leidenschaft eine theoretische Basis und eine organisierte Kraft.
Che Guevara hat erkannt, dass die Befreiung aus der Barbarei nur in der internationalistischen Einheit der Unterdrückten möglich ist und dass dieser Internationalismus in der Praxis konkret werden muss.
Das Vermächtnis des Che Guevara verlangt nach einer bedingungslosen Solidarität mit dem sozialistischen Kuba und nach einer Verstärkung des internationalen Kampfes für die Befreiung der Welt von Kapitalismus und Imperialismus.

Wann: 25. September 2007 von 19 – ca 20:30 Uhr
Wo: Gaststätte Nordpol Marienfelder Str. 5
Der Vortrag wird gehalten von Tobias Kriele der seit einigen Jahren in Havana lebt und studiert.
Veranstalter ist die SDAJ Gütersloh
Der Eintritt ist natürlich kostenlos.

Kalter krieg in Stukenbrock?

Mittwoch,29.08.07 13:24

Wann weht die rote Fahne wieder? Das fragte sich auch das antifaschistische Kreiplenum Gütersloh und verfasste folgende Erklärung:

Auf dem Gelände des Sowjetischen Soldatenfriedhofs im ostwestfälischen Stukenbrock-Senne, also zwischen Bielefeld und Paderborn, spielt sich eine groteske Wiederbelebung des antikommunistischen Kalten Krieges ab. Im Mittelpunkt steht das von Überlebenden des Kriegsgefangenenlagers StaLag 326 errichtete Mahnmal. (Foto)

Während des Zweiten Weltkrieges durchliefen unzählige Kriegsgefangene, allen voran die der sowjetischen Roten Armee, das so genannte Stammlager 326 in Stukenbrock-Senne. Nach wissenschaftlichen Schätzungen und Berichten der Überlebenden wurden an die 65.000 Menschen an jenem Ort ermordet. Auch wenn dieser Massenmord nicht planmäßig und industriell verlief, sondern die Menschen an Unterernährung, Krankheiten und generell den schrecklichen Zuständen im Lager starben, ist Stukenbrock zumindest in den ehemaligen Staaten der Sowjetunion zu einen Synonym für die barbarischen Verbrechen des deutschen Faschismus geworden. Der bei der Befreiung durch die vorrückende US-Army am 2. April 1945 anwesende Kriegsberichterstatter John M. Mecklin schrieb in seinem Artikel folgendes: „If any Americans who were here today had not learned to hate the Germans, they have learned it now. It is hard for an American to believe that such a place could exist. It is a place of filth and wrecthedness, so vile that several of our troops were sick to their stomachs. An average of 15 to 20 men have been dying here every day for three years of starvation. This is a place to remember when Nazism is brought to an accounting.“ Zum Andenken an ihre getöteten Kameraden legten die Überlebenden im April/Mai 1945 einen Friedhof an mit einem Obelisken als Denkmal. Die Spitze bestand aus einer roten Fieberglasfahne mit Hammer und Sichel; die damalige Fahne der Sowjetunion als dem Staat ihrer Herkunft. Der Friedhof fiel schon kurz nach dem Ende des Krieges dem Vergessen anheim, so wie die Geschichte des NS generell ausgeblendet wurde in der neu gegründeten BRD. Im Zeichen des aufziehenden Kalten Krieges stand der Feind mal wieder im Osten. In diesem politischen Klima ordnete Ende der 1950er Jahre die damalige Bezirksregierung die Entfernung der Fahne an. Freilich nicht nur, denn eigentlich sollte der ganze Friedhof verschwinden, wogegen jedoch die britischen Besatzungsverwaltung Einspruch erhob. Schließlich war die Sowjetunion Teil der Anti-Hitler-Koalition gewesen. An die Spitze des Obelisken setzte man nun ein orthodoxes Kreuz. Aber nicht alle Soldaten der Roten Armee gehörtem diesem Glauben an oder waren überhaupt gläubig. Dieses Kreuz steht dort bis zum heutigen Tag.

Im Jahr 2004 ersuchten einige Überlebende des StaLag 326 den Arbeitskreis (AK) „Blumen für Stukenbrock“, der seit 1967 jeweils am ersten Septemberwochenende eine Gedenkveranstaltung auf dem Friedhof organisiert, sich für die Wiederherstellung des Obelisken in seinen Ursprungszustand einzusetzen. Mit dem 60. Jahrestag der Befreiung des Stalag am 2.4.2005 trat der AK damit an die Öffentlichkeit und an die zuständigen öffentlichen Stellen in der Landes- und Bezirksregierung. Nach einigem Hin und Her und Gesprächen u.a. mit Vertretern der russisch-orthodoxen Kirche sah alles nach einem guten Ende aus. Aber weit gefehlt. Wie zugesichert wurde das Denkmal nun rechtzeitig zur Gedenkveranstaltung am 1.9. restauriert, bis auf eine Kleinigkeit: die rote Fahne. Auf Anfragen des AKs versuchen sich die betreffenden Stellen zur Zeit herauszureden. Entweder sind sie nicht zuständig oder es wird auf rechtliche Bedenken hingewiesen, weiterer Gesprächsbedarf angemahnt oder aber die Entscheidung der vorherigen rot-grünen Landesregierung durch den damaligen Bauminister Vesper als nicht Rechtens bezeichnet. Auf die Fahne selber und den Wunsch der Überlebenden geht man mit keiner Silbe ein. Kann es wirklich sein, dass mit der Wahl der jetzigen schwarz-gelben Regierung in Düsseldorf wieder das Klima des Kalten Krieges Einzug hält? Oder sind die zuständigen Stellen einfach nur inkompetent? Vermutlich liegt die Wahrheit in der Mitte. Mit anderen Worten: Beides!

Wir, als Antifaschistisches Kreisplenum Gütersloh und Veranstalter des jährlichen antifa_workcamps in Stukenbrock-Senne, unterstützen das Ansinnen des AKs und fordern die Landes- sowie die Bezirksregierung dazu auf, dem Wunsch der Überlebenden des StaLag 326 unverzüglich nachzukommen und das von ihnen errichtete Denkmal wieder in seinen Ursprungszustand zu versetzen! Kein Vergeben, kein Vergessen!

Abschließend sei nochmals auf unser antifa_workcamp vom 31.8. bis 2.9. neben dem Sowjetischen Soldatenfriedhof hingewiesen. Dort wird es u.a. ein Zeitzeugengespräch mit dem als so genannten Halb-Juden verfolgten Martin Goldstein, besser bekannt unter seinem späteren Pseudonym „Dr. Sommer“, geben. Die sonstigen Veranstaltungen stehen dieses Jahr unter dem Motto „Soziale Frage?!“. Weitere Infos auf antfa-workcamp.de.vu

no justice - no peace

Montag,27.08.07 16:23

Demonstration in Berlin gegen den deutschen Polizeistaat.

Am 22.9.2007 findet am Pariser Platz (S-Bahnhof Unter den Linden), in Berlin eine Demonstration unter dem Motto Freiheit statt Angst - Stoppt die Vorratsdatenspeicherung statt.
Einen linksradikalen Block wird es unter dem Motto No Justice No Peace - Kein Friede mit dem deutschen Polizeistaat geben.

http://keinfriede.blogsport.de/

http://www.freiheitstattangst.de/

JAG Treffen

Freitag,24.08.07 17:51

Es wird wieder Zeit: Das nächste öffentliche JAG-Treffen findet am nächsten Dienstag, 4.September 2007 um 19.00 Uhr an der Weberei in Gütersloh statt. Wir hoffen auf  zahlreiches Erscheinen.

Stukenbrock wartet auf uns

Freitag,24.08.07 17:48

Das Antifa-Workcamp in Stukenbrock geht in die nächste Runde. Wie jedes Jahr gibt es Anfang September ein großes Camp für Antifaschistinnen und Antifaschisten. Dieses mal steht es unter dem Motto “Soziale Frage”. Als Zeitzeuge wird Martin Goldstein, bekannt als “Dr.Sommer” von der BRAVO ins Camp kommen.

Weitere Infos und den Anmeldebogen gibt’s unter http://www.antifa-workcamp.de.vu/

Zahlendreher beim JZO Spendenkonto

Freitag,29.06.07 00:27

Be(Richtig)ung:
Das Spendenkonto für das JZO in Oerlinghausen, hat die Kontonummer 506 59 58! . In unserem vorherigen Bericht über den Anschlag auf das JZO haben wir einen kleinen Zahlendreher gemacht. Wir bitten diesen Fehler zu entschuldigen, wenn ihr eine Überweisung getätigt habt, macht diese bitte rückgängig und spendet an:

Jugend- und Kulturzentrum Oerlinghausen e.V.
BLZ (Sparkasse Lemgo): 482 501 10
Konto 506 59 58

Courage gegen Rechts Treffen

Montag,25.06.07 15:19

Das nächste CgR-Treffen wird am Mittwoch, den 27. 06., um 20.00 Uhr im Seminarraum der Weberei stattfinden. Thema sind unter anderem unsere Aktivitäten gegen den Naziaufmarsch in Herford am 30. Juni.

Datum:
Mittwoch, den 27. Juni 2007
Beginn:
20:00 Uhr
Ort:
Seminarraum - Weberei

Bericht bei ARD-Monitor über die NOS

Sonntag,24.06.07 14:49

Am 21.Juni lief im ARD-Magazin Monitor ein Bericht über die Nationale Offensive Schaumburg. Bei http://www.youtube.com/ lässt sich der Beitrag ansehen

Angriff auf das JZO in Oerlinghausen

Donnerstag,21.06.07 11:05

Die Glascheibe

In der Ncht vom 16. auf den 17. Juni wurden Fensterscheiben des Jugend und -kulturzentrums in Oerlinghausen (JZO) entglast. Es wird vermutet das Neonazis hier ihren Frust auslassen wollten. Der Schaden, der dabei entstanden ist beträgt ca. 5000€ und ist für das Projekt schwer aufzubringen.

In der Vergangenheit wurden Linke in Oerlinghausen von Nazis mit Autos verfolgt und fotografiert, es gab Hakenkreuzschmierereien und bereits im November wurden Fensterscheiben eingeschmissen.
Deswegen und auch um gegen die verstärkte Nazipresenz in Oerlinghausen zu demonstrieren, die sich durch Aufkleber ausdrückt, gibt es am kommenden Samstag, den 23. Juni eine Kundgerbung. Sie startet um 11 Uhr auf dem Rathausplatz.

Solidarität mit dem JZO:
Spendenkonto, Sparkasse Lemgo – BLZ 482 501 10 – KTO 5065859

Jugend –und Kulturzentrum
Oerlinghausen
Detmolderstr. 102
33813 Oerlinghausen

weitere Infos:

http://jzo.de

http://de.indymedia.org/

http://left-action.net/

Nach gescheitertem Angriff auf antifaschistischen Informationsstand: Neonazis auf der Flucht

Sonntag,17.06.07 19:22

8 Neonazis aus Ostwestfalen-Lippe und dem Landkreis Schaumburg haben am Samstag, 15. Juni 2007, in der Herforder Innenstadt versucht, einen antifaschistischen Informationsstand zu überfallen.

Zwei Neonazis sind dabei von der Polizei festgenommen worden: Martin Böhne aus Paderborn und Peter Hallmann aus Oerlinghausen. Beide wurden zuvor am 28. April auf der Kundgebung der “Nationalen Offensive Schaumburg” (NOS) in Paderborn und am 17. März auf der NOS-Demonstration in Minden gesehen.

Koordiniert worden ist die letztendlich gescheiterte Aktion von Christoph Huxhold aus Obernkirchen und Arwid Strelow, beide von der NOS. Huxhold ist nach Angaben eines Augenzeugen äußerst gewalttätig aufgetreten. Er, Strelow und weitere 4 Neonazis konnten vor der Polizei fliehen. Weiteres ist zur Zeit nicht bekannt.

Zuvor hatten sie gemeinsam Flugblätter der NOS für die am 30. Juni in Herford geplante Demonstration für die Freilassung von inhaftierten Holocaustleugnern in der Fußgängerzone verteilt.